Im Rahmen unserer Kleinserie haben wir von der liechtensteinischen SWM AG uns im letzten Teil Gedanken über den neuen „Europäischen Währungsfond“ gemacht. Bei dieser Idee handelt es sich einmal mehr um Worte, nicht um Taten. Immer häufiger gewinnt man den Eindruck, da werde mit neuen Begriffen lediglich von wichtigen Fakten abgelenkt.

Ein interessanter Aspekt ist, dass – wie in den vergangenen Tagen geschehen – Ratingagenturen Deutschland die höchste Bonitätsnote AAA bestätigen und Griechenland gleichzeitig die Ramschnote CCC verpassen. Also zwei Länder auf einer einheitlichen Skala bewerten, obwohl deren Bonität geradezu um Lichtjahre auseinander liegt, einzig weil sie eine gemeinsame Währung haben. Hier wird der Euro-Irrsinn für Jeden erkennbar.

Dennoch verhalten sich Europas Börsianer völlig entspannt, da sie von Mario Draghi die Fortsetzung einer extrem expansiven Geldpolitik erwarten.
Die Erfahrung lehrt allerdings, dass bereits die erstbeste Überraschung an den Börsen zu erheblichen Turbulenzen führen kann. Als potenzielle Auslöser bieten sich an: der Wahlausgang in den Niederlanden und in Frankreich, ein Konjunktureinbruch, enttäuschende Unternehmensdaten während der jetzt anstehenden Bilanzsaison, das Ende des Immobilienbooms, das Hochschnellen der Inflation in Europa und in Amerika weit über 2 Prozent hinaus, das eine oder andere Überraschungsei von Donald Trump, eine kontraktive Geldpolitik der amerikanischen Zentralbank Fed u.v.a.m.

Lesen Sie im letzten Teil unserer Kleinserie, welchen Einfluss all diese Zusammenhänge auf die Goldpreisentwicklung haben können.

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